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RENNEN - KLETTERN - RAUS AUS DEM WIND

FLUCHT VOR TIERANGRIFFEN

Animal Danger Survival: Escape, kommt als Fach in allen 5 Rangerkursen vor, mit jeweils neuen Aufgaben und Schwiergkeitsgraden. 

Kursbeschreibung

Bedrohungslage: 

Die Wildnisregionen Afrikas sind die gefährlichsten Regionen der Erde wenn es um potential gefährlichen Tiere geht.  Alleine in Afrika kommen viele tausend Menschen jährlich durch Wildtiere ums Leben oder werden schwer verletzt. Der Kurs richtet sich ganz an der Realität aus, geleitet von Risikostatistiken, unseren Erfahrungen, sowie Erfahrungen anderer Experten, bei der Konfrontation mit gefährlichen TierenDiese Bedrohung kennen wir durch unser Leben im Ondjou Wilderness Reserve und aus unserer eigenen Ranger-Tätigkeit in den Wildnisregionen  Afrikas sehr genau. Diese Bedrohung kann jeden treffen, nicht nur Einheimische oder profesionelle Ranger, sondern auch Abenteuereisende und "Normaltouristen". Deshalb ist intensives Training nötig, um Gefahren zu minimieren. 

Animal Danger Escape:

Unser Grundsatz ist eindeutig: Eine Notwehrsituation, in der ein angreifendes Wildtier verletzt oder getoetet werden muss, muss mit gutem Animal Danger Escape so weit moeglich verhindert werden ! - Potentiell gefährliche Tiere sind nicht generell bösartig, sondern greifen meist nur an, wenn der Ranger Fehler begeht - z.B. wenn man ihre Toleranzdistanz unterschreitet, sie verletzt sind, oder sich in die Enge getrieben fühlen. Um die Gefahren einer koerperlichen Auseinandersetzung zu vermeiden,  sollte die Flucht vor Tierangriffen immer vorgezogen werden, wenn dies aussichtsreich erscheint.

Da aber bei vielen Wildtierarten ein Fluchtversuch eher eskalierend wirkt, sind gute Kenntnisse der Verhaltensbiologie notwenig, um fatale Irrtümer zu vermeiden. Dies beinhaltet die folgenden Bereiche:

 

1. Escape assessment:

Abschätzung der Chancen für eine erfolgreiche Flucht

2. Create Gap Tactics:

Methoden um durch schnelle Flucht die Toleranzdistanz des Tieres wieder herzustellen

 

3. Run & Climb Tactics:

Methoden um durch Klettern auf Bäume oder Felsen ausserhalb der Reichweite des Tieres zu kommen

4. Run-out-of-Wind Tactics:

Methoden aus der Witterung verfolgender Wildtiere zu kommen

5. Run & Lock Tactics:

Methoden des Entkommens in abschliessbare Objekte (i.d.R. Fahrzeug)

6. Animal Danger Zoology:

Auf folgende Tierarten müssen wir uns im Animal Danger Escape in Afrika vorbereiten - und mit ihren Verhaltensweisen und Eigenarten vertraut sein:

Raubtiere: Hyänen, tollwütige Schakale, verwilderte Hunde

Huftiere: Aggressive Antilopen, Büffel und andere Wildrinder , Wildschweine

Dickhäuter: Nashorn, Hippo

Weiterführende Kurse

Für Interessenten, die intensiver Animal Danger Survival bei uns in der afrikanischen Wildnis praktizieren wollen, "hart drauf sind" und entsprechende Vorkenntnisse besitzen, empfehlen wir den Animal Danger Survival Specialist-Course, der alle Aspekte dieses Fachbereich weitaus intensiver bearbeitet, als wir es in der allgemeinen Rangerausbildung tun koennen.  

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