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Wo der Mensch nicht Herrscher ist

 

Animal Danger Scouting & Evasion kommt als Fach in allen vier Rangerkursen vor, wobei die Kenntnisse und Fähigkeiten in jedem Folgekurs weiter aufgebaut und vertieft werden. Zudem gibt es in jedem Folgekurs schwierigere Aufgabenstellungen und ständig neue Themen und Techniken.

Bedrohungslage

Die Wildnisregionen Afrikas sind die gefährlichsten Regionen der Erde wenn es um potential gefährlichen Tiere geht.  Alleine in Afrika kommen viele tausend Menschen jährlich durch Wildtiere ums Leben oder werden schwer verletzt. Der Kurs richtet sich ganz an der Realität aus, geleitet von Risikostatistiken, unseren Erfahrungen, sowie Erfahrungen anderer Experten, bei der Konfrontation mit gefährlichen TierenDiese Bedrohung kennen wir durch unser Leben im Ondjou Wilderness Reserve und aus unserer Ranger-Tätigkeit in anderen Wildnisregionen Afrikas sehr genau. Diese Bedrohung kann jeden treffen, nicht nur Einheimische oder profesionelle Ranger, sondern auch Abenteuereisende und "Normaltouristen". Deshalb ist intensives Training nötig, um Gefahren zu minimieren. 

Gefahrenfrüherkennung, Ausweichen, Präventivmassnahmen

Unser Grundsatz ist eindeutig: Eine Notwehrsituation, in der ein angreifendes Wildtier verletzt oder getoetet werden muss, muss mit präventiven Massnahmen, also Scouting & Evasion (Gefahrenfrüherkennung und Ausweichen) so weit moeglich verhindert werden ! - Potentiell gefährliche Tiere sind nicht generell bösartig, sondern greifen meist nur an, wenn der Ranger Fehler begeht - z.B. wenn man ihre Toleranzdistanz unterschreitet, sie verletzt sind, oder sich in die Enge getrieben fühlen. Durch gutes Scouting&Evasion kann dies verhindert werden.

Animal Danger Zoology

Folgende Tierarten müssen Ranger besonders gut studiert haben, um auf Animal Danger Survival vorbereitet zu sein:

Raubtiere und Raubtier-artige: Löwen, Leoparden, Hyänen, tollwütige Schakale, Paviane, verwilderte Hunde, Krokodile

Gifttiere: Schlangen, Skorpione

Huftiere: Aggressive Antilopen, Büffel und andere Wildrinder  

Dickhäuter: Elefant, Nashorn, Hippo

Animal Danger Scouting

Vorbild für das Scouting in der Wildnis ist für den Ranger, auch wenn bewaffnet, die scharfsinnige Antilope. Gefahrenprävention steht im Zentrum des Animal Danger Survival. Der Scout observiert permanent alle Zeichen in der Wildnis nach der Gegenwart von potentiell gefährlichen Tieren. Durch Gefahrenfrüherkennung koennen Gefahren erheblich reduziert werden, ohne das es zu Konfrontationen kommt.

Animal Danger Tracking

Tracking (Fährtenlesen) zur Gefahrenfrüherkennung ist Teil des Scoutings und im Grunde noch wichtiger als das direkte Erspähen von Gefahren, weil es zu frühzeitiger Warnung vor Risiken und entsprechend noch hoeherer Aufmerksamtkeit führt.

Animal Danger Evasion

Kommt es trotz gutem Scouting und Tracking zu einer Begegnung, muss eine Konfrontation durch Verstecken, Unerkanntbleiben und Ausweichen entschärft werden. Dazu sind starke Nerven, sehr gute Kenntnisse des Wildtierverhaltens und die richtigen Taktiken gefragt. 

Animal Danger Camping

Gefahrenprävention, vor allem in der Nacht, durch taktisch richtiges Campen ist von enormer Bedeutung für die Sicherheit in Regionen, in denen gefährliche Tiere vorkommen. 

Animal Danger Sheltering

Bei Notübernachtungen in Survival-Situationen müssen die Teilnehmer auch lernen, natürliche Shelter zu finden oder Schutzkonstruktionen zu bauen, welche gefährliche Tiere stoppen oder so lange aufhalten koennen, dass andere Massnahmen getroffen werden koennen, zB Selbstverteidigung. Feuer spielt dabei ebenfalls eine wichtige Rolle.

Insect Danger Survival

Zu den Wirbeltieren und Skorpionen als Gefahrenquelle kommen noch die Insekten, die statistisch gesehen eine noch groessere Bedrohung durch Krankheitsübertragung darstellen, was aber durch relativ einfache Präventionsmassnahmen begrenzt oder ausgeschlossenen werden kann: 

Mücken (insbesondere Malaria-Mücke), Zecken, Floehe, Tsetse-Fliege, Spinnen, Wespen, BienenDer Schutz vor diesen Tieren und den Krankheiten, die manche übertragen koennen, kann durch zielgerichtetes Scouting, Campplatzwahl, Kleidung, Koerperhygiene, Einhaltung von bestimmten Survival-Regeln "im Alltag", und den Einsatz von Feuer, Glut bzw. Rauch im Camp sehr stark reduziert werden.

Weiterführende Kurse

Für Interessenten, die intensiver Animal Danger Survival bei uns in der afrikanischen Wildnis praktizieren wollen, "hart drauf sind" und entsprechende Vorkenntnisse besitzen, empfehlen wir den Animal Danger Survival Aufbaukurs der alle Aspekte dieses Fachbereich weitaus intensiver bearbeitet, als wir es in der allgemeinen Rangerausbildung tun koennen.