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Outdoor & Survival-Handwerk 

African Bushcraft, angepasst an die Bedingungen in Afrika und den Subtropen, kommt als Fach in allen 5 Rangerkursen vor, mit jeweils neuen Aufgaben und zunehmenden Schwierikeitsgraden. Zudem wird das Erlernte zunehmend in der Praxis als bekannt vorausgesetzt und gefordert. 

Kursbeschreibung

Ein Ranger ist zwangsläufig auch ein Bushcrafter..... und "Craft" bedeutet auch "Handwerk". Bushcraft-Training an unserer Academy umfassen also Skills aus einer Reihe von Handwerksdisziplinen, ausgeübt unter Wildnisbedingungen. 

In vielerlei Hinsicht ist Bushcraft die Basis für das Outdoorleben und Survival. Ohne fachgerechten Umgang mit dem Outdoorgerät, der Fähigkeit diese Tools auch unter Wildnisbedingungen und auch mit improvisierten oder primitiven Mitteln funktionsfähig zu halten oder dies Equipment bei Verlust oder Nichtvorhanden durch improvisierte oder primitive Herstellung aus der Natur zu ersetzten, kann man in der Wildnis "mit leeren Händen" enden, was Leben und Überleben sehr stark erschweren kann.

1. Tool handling Skills

Der geschickten Umgang mit Specialized tools, zum Beispiel Messer, Machte/Panga und Kiri/Rungu (traditionelle afrikanische Holzkeule). Auch der generelle Umgang mit Tools wie Kompass und GPS zählt bei uns unter Bushcraft, damit die Funktion als bekannt vorausgesetzt werden kann, wenn sie für Navigationaufgaben eingesetzt werden. 

2. General Repair Skills

Die Reparatur von Ausrüstung unter Wildnisbedingungen, entweder durch Improvisation mit "zweckfremden" Mitteln" oder "primitiv" durch Dinge, die wir in der Natur finden und gewinnen koennen. Dazu gehört zB die Verwendung von Baumharz als Klebstoff.

3. Car Mechanic Skills

Eine Autopanne ist eine der häufigsten Ursache für eine nachfolgende Survivalsituation. Ein Ranger muss deshalb auch ein wenig Automechaniker sein, um die häufigsten Ursachen für Fahrzeugpannen aus eigener Kraft zu beheben. Dazu gehoeren in erster Linie Reifenpannen, die 90% der Probleme verursachen und im Training deshalb Priorität haben. Aber auch andere Probleme muss ein Ranger loesen koennen.

4. Tool making

Den Ersatz von verlorener, defekter oder nicht vorhandener Ausrüstung durch improvisierte oder primitive Geräteherstellung rein aus der Natur. Beispielsweise kann ein gefundenes Wildtierschulterblatt als Schaufel dienen, aber improvisiert auch die Machete zum Graben eingesetzt werden.

5. Fire making
Geschicktes Feuermachen ist Teil von Bushcraft. Es beginnt mit den Specialised Tools, die sich am Mann befinden sollten, also Streichholz, Feuerzeug oder Feuerstahl. Auch mit diesen Specialized Fire-making Tools ist Feuermachen unter Wildnisbedingungen nicht so leicht wie man denkt. Schwieriger wird es, wenn man mit Improvised Fire-making Tools ein Feuer entfachen muss, zB mit Brennglas. Im Bereich Primitive Fire-making Tools lehren wir nur die älteste Form des Feuermachens - nämlich "Feuersammeln & Feuer-Konservierung" . Methoden wie Stein-auf-Stein-Feuerschlagen oder Feuerquirll sind in einer realen Notsituation aus verschiedenen Gründen unrealistisch, und werden an unserer Academy, die nicht nostalgisch sondern praxisbezogen arbeitet, NICHT gelehrt.

6. Butcher skills

Nach Erjagung und Bergen eines Wildtieres beginnt die Arbeit des Schlachters, - in der Jägersprache "Versorgen" genannt. Ein Ranger muss auch ein guter Butcher sein, 

a) Um ein Wildtier komplett verwerten zu koennen

b) Um dies in angemessener Zeit zu schaffen

c) Um beim Schlachten Energie zu sparen

d) Um sich beim Schlachten nicht zu verletzen (harte Messerarbeit !)

Je nach Ausrüstungslage muss der Ranger dies auch mit weniger geeigneten Messern schaffen, z.B. mit einer Machete / Panga oder mit einem "zu kleinen" Messer.

Auch das Haltbarmachen des Wildbrets - in Afrika fast ausschliesslich durch Lufttrocknung zur Herstellung des schmackhaften Biltongs, wird bei SurvivalZone gelehrt.

 

7. Cooking skills

Eine gute Nahrungszubereitung in allen Ausrüstungsniveaus - specialised, improvised, primitive - hält auch in der Wildnis Leib & Seele zusammen, stärkt koerperlich und seelisch. In einer Survivalsituation dient Kochen oder Braten / Grillen auch dazu, die Nährstoffe besser aufzuschliessen und damit in einer Notlage die Energiezufuhr zu optimieren. Eine gute Campküche ist auch mit Specialised Equipment nicht einfach - und wird entsprechend trainiert.
 

Bushcraft-Ausrüstungniveaus

Auch mit guter Ausrüstung ist Outdoor-Leben und Survival in echter Wildnis eine Herausforderung, die intensives Training und den ganzen Mann/Frau fordert. Im Bushcraft lernen die Ranger-Azubis, in allen Niveaus zu arbeiten:


"Specialised Equipment Survival": Hier verfügen wir über Ausrüstung, die von den geforderten Zweck gemacht sind. Dennoch ist Uebung notwendig, um moeglichst effektiv zu sein. 

 

Improvised Equipment Survival: Wenn Spezialausrüstung ausfällt, muss andere Ausrüstung oder gefundene Gegenstände "zweckentfremdet" werden

 

Primitive Equipment Survival: Wenn es ganz schlimm kommt (und "Murphy's Law: ist gnadenlos), dann muss der Ranger mehr und mehr mit dem zurechtkommen, was die Natur zu bieten hat. Hierbei begeben wir uns dann bis zurück in die Steinzeit, in der Stein, Holz, Knochen, Fell etc als Werkzeug, oder als Werkzeugrohstoff dient. - Das reichliche, "wilde" Vorkommen dieser Steinzeitmaterialien im Ondjou Wilderness Reserve bietet beste Bedigungen, um diese faszinierenden Skills zu erlernen.

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