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NAHRUNG

AUS DER WILDNIS

Food Foraging (Sammeln von Nahrung) kommt als Fach in allen 5 Rangerkursen vor, wobei die entwickelten Kenntnisse und Fähigkeiten in den Folgekursen konsequent weiter vertieft und erweitert werden. In allen Kursen gibt es neue Aufgabenstellungen und zunehmenden Schwierigkeitsgrad. 

Kursbeschreibung

Food Foraging = Nahrungssammeln:

In den realistischen Notsituationen, auf die wir in unserem SurvivalZone-Rangerausbildung vorbereiten, ist Nahrungsmangel keine vordringliche Bedrohung. Allerdings kann Not-Nahrungszufuhr aus der Natur dazu beitragen, die Kräfte aufrechtzuerhalten wenn man zum Beispiel auf einem Durchschlagemarsch zurück in die Zivilisation ist. Obwohl keine Lebensgefahr besteht. Deshalb sollte der Ranger in der Lage sein, in einer akuten Survivalsituation " längs des Weges" etwas Essbares zu finden (durch Jagd oder Sammeln), solange dies ohne grossen Wasser-, Energie- und Zeitverlust moeglich ist.  Jagd ist falls moeglich immer vorzuziehen weil es sehr viel mehr Nährstoffe liefert als das Nahrungssammeln. Allerdings ist dies in einer akuten Survivalsituation in Busch und Wüste oft sehr aufwendig und nicht immer moeglich.

Plant Foraging: 

Das Sammeln von essbaren Pflanzen ist schwierig, und bei Früchten und Beeren jahreszeitabhängig.  Das Sammeln essbarer Pflanzen erfolgt am besten "im Vorbeigehen" da die Nährstoffausbeute lange Umwege nicht rechtfertigt. Um so besser müssen die botanischen Kenntnisse des Rangers sein, um Pflanzen als Notration zu nutzen.

Insect Foraging

Das Sammeln essbarer Insekten ergänzt die Ausbeute an  Nahrungspflanzen und ist je noch Region auch vielversprechender. Bei den Insekten sind besonders die Termiten hervorzuheben, die recht häufig und nährstoffreich sind. Termiten sind in Afrika als Zusatznahrung und Proteinquelle als Lebensmittel angesehen. Gleiches gilt für die Mopane-Raupen, die allerdings nur in der Regenzeit auftreten, dann aber für die Schwarzafrikaner eine beliebtes Nahrungsmittel darstellen.

 

Small Hunt:

Die "kleine Jagd" auf Kleintiere (z.B. Eidechsen) verspricht mehr Nährstoffe als Pflanzen oder Insekten. Dennoch erfolgt es am besten "im Vorbeigehen" da die Nährstoffausbeute auch hier lange Umwege nicht rechtfertigt. Die Suche nach Wildvogeleiern funktioniert entsprechend. Um so besser müssen die zoologischen Kenntnisse des Rangers sein, um moeglichst effektiv zu sein. Und: Für die kleine Jagd sollte man ein guter Steinwurf- oder Steinschleuder-Schütze sein. 

Nahrungszubereitung:

Gesammlte Nahrung kann mitgetragen and abends in einen Eintopf verarbeitet werden, der aus pflanzlichen und tierischen Zutaten besteht. Im Training von Nicht-Profis wird niemand gezwungen, diese Dinge zu essen. In einer echten Survivallage dürfte man ganz sicher keine Hemmungen haben, oder müsste diese überwinden.

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