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VERIRRT IN DER WILDNIS

Lost-in-the-Wild Survival kommt als Fach in allen vier Rangerkursen vor, wobei die Kenntnisse und Fähigkeiten in jedem Folgekurs weiter aufgebaut und vertieft werden. Zudem gibt es in jedem Folgekurs schwierigere Aufgabenstellungen und ständig neue Themen und Techniken.

Wo Survival beginnt

Lost-in-the-Wild = Verirrt in der Wildnis, ist meist das, wo "Survival" beginnt. Lost-in-the-Wild Survival ist deshalb eine zentrale Säule des Wilderness Survival. In grossen, menschenleeren Wildnisregionen, zum Beispiel das Ondjou Wilderness Reserve, bedeutet Verirren immer zwangsläufig eine mehr oder weniger gefährliche Notlage. Gehen Wasservorräte und Kräfte zu enden kommt es rasch zu gesundheitlichen Problemen und koerperlicher Schwächung, die wiederum andere Risiken steigen lassen, z.B. durch Stürze oder Wildtiere. Wenn man in einer solchen Situation nicht durch Rettungssignale Hilfe herbeirufen kann, oder wenn es nicht gelingt, Kommunikation (über Handy oder Funkgerät) mit der Zivilisation aufzunehmen, kann es innerhalb weniger Tage zu spät sein. 

Lost Communication Survival

Falls man über ein Handy oder Funkgerät verfügt, aber keinen Empfang hat, ist es eine Option, sich in eine entsprechend bessere Region zu bewegen. Dass dies Kraft und Resourcen kostet, muss in die Risikobewertung einbezogen werden. Oft bedeutet dies, Berge oder Anhoehen zu besteigen. - Anderenfalls koennen Boden-Boden- oder Luft-Boden Rettungssignale erstellt werden.

Orientation+Navigation

Eine zweite Option beim Verirren ist es, so schnell wie moeglich die eigene Position zu bestimmen und zurrück in die Zivilisation zu navigieren. Dass dies bei Versagen in tiefer Wildnis tödlich enden kann, muss nicht weiter erklärt werden. Der Ranger-Azubi muss Orientation+Navigation in allen  Ausrüstungsstufen (Specialised, Improvised, Primitive) hervorragend beherrschen, um sich im Notfall aus eigener Kraft wieder in Sicherheit bringen zu koennen. 

 

Kompass- und GPS Arbeit wird unter Wildnisbedingungen trainiert.

Back tracking & Land mark navigation

 

Sehr viel Wert legen wir auf die natürlichen "primitiven" Methoden,  Back Tracking und Land Mark Navigation. Mit diesen Methoden werden wir unabhängig von jeder technischen Hilfe, was in der Wildnis sehr viel Selbstsicherheit gibt.


 

Water finding for rescue

 

Auch das Auffinden von Wasserstellen gehoert zu den "primitiven Methoden" um zu Hilfe und Zivilisation zurückzufinden, denn an Wasserstellen gibt es nicht nur das überlebensnotwendige Wasser, sondern oft auch Siedlungen, oder Wege, die zurück zur Zivilisation führen.