GEFAHREN IM GELӒNDE

Wild Terraine Survival kommt als Fach in allen 5 Rangerkursen (Basic-, Bachelor-, Master-, Specialist- und Expert-Level) vor, wobei die entwickelten Kenntnisse und Fähigkeiten in den Folgekursen konsequent in der Praxis angewendet und vertieft werden. In allen Kursen gibt es zudem neue Aufgaben und zunehmenden Schwierikeitsgrad.

Definition:

Wild Terraine Survival ist eine der zentralen Säulen für das Ueberleben in der Wildnis. Im subtropischen, ariden bis semiariden Klimabereich, in dem Ondjou Wilderness Reserve liegt, prägen sich eine Vielzahl extremer Geländeformen heraus, die sowohl den Ranger zu Fuss als auch mit dem Fahrzeug vor grosse Herausforderungen stellen kann. Dies, kombiniert mit der menschenleeren Weite, wie sie auch auf Ondjou zu finden ist, ist eine latente Bedrohung auch für gut ausgerüstete Ranger. 

All dies sind klimatische Bedingungen, die wir in unserer Rangerausbildung begegnen müssen, um in der Wildnis zu leben und zu überleben. Statistiken belegen deutlich,  wie gefährlich extremes Klima für Menschen sind, die auf solche Bedrohungen nicht vorbereitet sind. 

1. Fall Survival: Stürze stehen schon immer ganz oben auf der Liste der Todesursachen in der Wildnis. Dabei sind es nicht die hohen Stürze beim Sport-Klettern, sondern

a) Stürze von wenigen Metern beim Auf- oder Abklettern in felsigen Regionen

b) Stürze durch Uebersehen von Löchern oder Abgründen

c) Stürze durch Stolpern, auch in flachem Gelände, aufgrund von Ermüdung, Unaufmerksamkeit oder Hast (zu schnelles "Marschieren")

Hierbei ist nicht unbedingt der Sturz tödlich, sondern die Herabsetzung der Leistungsfähigkeit, die zu einer Kette von Folgeerscheinungen führt und nicht selten mit dem Tod enden (z.B. verstauchter Knöchel in Wüstenbergen mit begrenztem Wasservorrat.

Fall Survival-Training besteht aus einer Kombination aus a) Kletter- und Fortbewegungstraining in schwerem Gelände, auch mit Gepäck und b) Sturz- und Falltraining aus unterschiedlichen Bewegungslagen, Höhen und Winkeln. Zum Training gehört aber auch gutes Gelände-Scouting und entsprechende Routenplanung um nicht unbeabsichtigt in schweres Gelände zu geraten. 

2. Getting Lost Survival: Eine zweite Gefahr, die oft durch die Geländeform begünstigt wird, ist das "Verlaufen und Verirren". Dass dies in tiefer Wildnis tödlich enden kann, muss hicht weiter erklärt werden. Getting Lost Survival umfasst Orientierung und Navigation. Der Ranger-Azubi muss dies auf allen  Ausrüstungsstufen (Specialised, Improvised, Primitive) hervorragend beherrschen, um "Getting Lost" vorzubeugen und im Notfall den Weg zurück in die Zivilisation zu finden.

3. Falling Object Survival: Sowohl im Fels- und Bergland als auch in Urwäldern mit hohen und altem Baumbestand stellen Steinschlag oder herabstürzende Ӓste eine reale Gefahr dar. Auch dies muss durch gutes Gelände-Scouting und richtiges Fortbewegen (und Campen) als Bedrohung reduziert oder ausgeschlossen werden.

4. Breakdown Survival: Dies umfasst den kompletten oder teilweisen Ausfall des Fahrzeugs durch geländebedingte Einflüsse. Dazu gehoert zB das Festfahren in Sand oder Schlamm. Das Training zielt durch eine Kombination aus Fahrtraining, Gefahren-Scouting und Notfalldrills darauf ab, das Fahrzeug so rasch wie moeglich wieder in Gang zu setzen. Der Verlust des Fahrzeug wäre wie sehr oft der Ausloeser einer ernsten Survivalsituation.

Ausrüstung: Auch mit guter Ausrüstung ist Survival in extremer Wildnis eine Herausforderung, die intensives Training und den ganzen Mann/Frau fordert. Wir bezeichnen diesen bestmöglichen Fall als "Specialised Equipment Survival". Aber wir bereiten uns auch darauf vor, dass Ausrüstungsteile ausfallen können oder nicht verfügbar sind. Dann muss improvisiert werden (Improvised Equipment Survival) und mehr und mehr von und aus der Natur gelebt und überlebt werden (Primitive Survival), wobei wir uns an den faszinierenden Fähigkeiten der namibianischen Buschleute (San) und anderer Natives (Ureinwohner) orientieren.

Wild Nature Expertise - Naturkunde ist immer aktuellDie Kenntnis der Natur und Wildnis ist  Grundvoraussetzung auch für Survival und gutes Outdoorleben.

Bei allen unseren Kursen, egal was sie zum Thema haben, gehen wir auf die Naturkunde und ihre Nutzanwendung für ein erfolgreiches und gesundes Leben in der Wildnis - und für das Survival in Notsituationen.

Kenntnisse der Geologie/Erdkunde  sind z.B. bei der Routenplanung und bei der Wassersuche extrem hilfreich. Botanische Kenntnisse sind in vieler Hinsicht von Bedeutung für Outdoorleben, Bushcraft und Survival - sei es als Werkstoff, Brennmaterial oder Nahrung.

Genaue Kenntnisse in Zoologie/Tierkunde sind fundamental für Hunting-Gathering, also zur Nahrungssuche. Ebenso bildet vertieftes Wissen über die gefährlichen Tiere die Basis des Animal Danger Survival.

    "The Adventure of a    Lifetime !

Ranger-Training im Ondjou Wilderness Reserves ist eine ganz intensive Oudoorerfahrung, grossartiges Wildniserlebnis, aber auch bestmoegliche Vorbereitung für Outddorleben und Survival, - überall auf der Welt. Durch unserer Erfahrungen auch mit extremen Notfall-Szenarien und den Möglichkeiten auf Ondjou ist das Training nicht nur für profesionell Interessierte, sondern für alle motivierten Abenteurerreisenden, Outdoorer, Bushcrafter und Survivalsportler eine starke Herausforderung, ein unvergessliches Erlebnis und - natürlich - ein ultimatives afrikanisches Abenteuer.

Please feel free to contact us for more info or a personal chat - we speak English and German !

Marco J. Grünert

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