Retter in der Not

Wilderness Medical Evacuation kommt als Fach in allen 5 Rangerkursen (Basic-, Bachelor-, Master-, Specialist- und Expert-Level) vor, wobei die entwickelten Kenntnisse und Fähigkeiten in den Folgekursen konsequent in der Praxis angewendet und vertieft werden. In allen Kursen gibt es zudem neue Aufgaben und zunehmenden Schwierigkeitsgrad.

 

Definition: Nach Wilderness First Aid geht es  darum, den Verletzten so rasch und sicher wie moeglich zur ärztlicher Versorgung zu bringen. Dies kann die nächste Siedlung, die nächste Strasse oder eine natürliche Landepiste sein. Dies ist eine der physisch anspruchsvollsten und härtesten Aufgaben für den Ranger. Die Evakuierung findet meist aus medizinischen Gründen unter Zeitdruck und unter den riskanten Umweltbedinungen der Wildnis statt. Damit trägt der Wilderness Evacuator also buchstäblich eine doppelte Last und doppeltes Risiko.

Trainingsinhalte sind:

1) Patient Support: Stützen oder Halb-Tragen des Patienten unter teilweiser Mithilfe des Verletzten. Dabei werden auch Krücken verwendet , die im Primitive Bushcraft aus der Natur hergestellt wurden. 

2) Stretcher Transport: Full-Body Transport des Patienten auf improvisierten oder primitiven (in der Natur selbstgebauten) Tragen. Der Bau dieser Tragen erfolgt innerhalb des Bushcraft Kurse.

3) Drag Transport: Full-Body Transport durch Ziehen des Patienten mithilfe verschiedener Drag Techniken.

4) Carry Transport: Full-Body Transport durch Tragen des Patienten. Je nach Anzahl der Helfer unterscheiden wir 1x1-Carry-, 2x1-Carry, 3x1- oder 4x1 Carry-Techniken. Carrying bedarf zum Teil grosser Koerperkraft, vor allem bei 1x1-Carry-Methoden. 

5) Solo Evacuation: Bewegungstechniken um sich verletzt aus eigener Kraft zurück in die Zivilisation durchzuschlagen. Dazu gehoert auch das Fortbewegen mit einer oder zwei selbsthergestellten Krücken. - Auch dies ist sicher einer der härtesten Disziplinen im Rahmen der Rangerausbildung.

6) Recovering: Die Bergung von Verletzten aus schwierigen Lagen, - insbesondere aus Felsloechern oder Schluchten. Da ein Sturz in solche Vertiefungen oft der Grund für die Verletztung ist, ist dies eine realistische, wenn auch sehr schwierige Aufgabe, bei der wir auch mit Abseilgerät und Seilen arbeiten. 

Trainingsmethodik: Während in den ersten Kursen die richtige Transporttechnik im Mittelpunkt steht, geht es in den hoeheren Kursen darum, diese Techniken unter erschwerten Geländebedingungen zu trainieren. Die extrem vielfältige Landschaft unseres Ondjou-Trainingsgebiets gibt uns dabei eine Vielzahl von Optionen. 

Ausrüstung: Auch mit guter Ausrüstung ist Survival in extremer Wildnis eine Herausforderung, die intensives Training und den ganzen Mann/Frau fordert. Wir bezeichnen diesen bestmöglichen Fall als "Specialised Equipment Survival". Aber wir bereiten uns auch darauf vor, dass Ausrüstungsteile ausfallen können oder nicht verfügbar sind. Dann muss improvisiert werden (Improvised Equipment Survival) und mehr und mehr von und aus der Natur gelebt und überlebt werden (Primitive Survival), wobei wir uns an den faszinierenden Fähigkeiten der namibianischen Buschleute (San) und anderer Natives (Ureinwohner) orientieren.

Wild Nature Expertise - Naturkunde ist immer aktuellDie Kenntnis der Natur und Wildnis ist  Grundvoraussetzung für Survival und gutes Outdoorleben. Dazu gehoeren Erdkunde, Tier- und Pflanzenkunde.

Bei allen unseren Kursen, egal was sie zum Thema haben, gehen wir immer wieder auf die Naturkunde und ihre Nutzanwendung ein, - für ein erfolgreiches und gesundes Leben in der Wildnis - und für das Survival in Notsituationen.

 

Ondjou Wilderness Reserve: In unserem riesigen, 10qkm grossen privaten Trainingsgebiet können alle Disziplinen des Survivals perfekt trainiert werden. Ondjou liegt im semi-ariden Klimabereich, und bietet deshalb natürlichen Voraussetzungen zum Survival-Training für alle Wüsten,- Steppen- und Savannenregionen der Erde, inclusive Survival in rauhen Berg- und Felsregionen. Das Land ist geprägt durch menschenleere Weite, Wassermangel, oft schweres Gelände und eine Pflanzen- und Tierwelt, die an die harten Bedingungen angepasst sind. - Die hohen Temperaturen während der Sommermonate sowie die häufige Kälte in der Nacht (auch Minus-Grade) in den Wintermonaten, sowie extreme Gewitter und Sturzfluten in der Regenzeit stellen uns immer wieder vor interessante Herausforderungen.

   "The Adventure of a    Lifetime !

Ranger-Training im Ondjou Wilderness Reserves ist eine ganz intensive Oudoorerfahrung, grossartiges Wildniserlebnis, aber auch bestmoegliche Vorbereitung für Outddorleben und Survival, - überall auf der Welt. Durch unserer Erfahrungen auch mit extremen Notfall-Szenarien und den Möglichkeiten auf Ondjou ist das Training nicht nur für profesionell Interessierte, sondern für alle motivierten Abenteurerreisenden, Outdoorer, Bushcrafter und Survivalsportler eine starke Herausforderung, ein unvergessliches Erlebnis und - natürlich - ein ultimatives afrikanisches Abenteuer.

Please feel free to contact us for more info or a personal chat - we speak English and German !

Marco J. Grünert

Handy / Whatsapp: 00264-81-1245321

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